Zwei Clans mit einer Vergangenheit voller Blut und Tod. Können sie den Frieden wahren?

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Sternenbote
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BeitragThema: » Die Vergangenheit   Sa 8 Aug 2015 - 22:56

» Vergangenheit

Wieso alles kam wie es kam

Niemand weiß, wie es dazu kam, das sich Katzen zu einem Clan zusammengeschlossen hatten. Vielleicht waren sie einsam, vermissten das Gefühl von Katzen in ihrer Nähe, von wachsamen Augen, die ihnen den Rücken deckten. Vielleicht suchten sie nach einer Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen oder welche abzugeben. Doch das Wichtige ist: Sie bildeten einen Clan. Lernten gemeinsam zu überleben. Stellten ihre Gesetze auf, fanden den Glauben an den SternenClan. Wurden eine Gemeinschaft.

Viel Zeit verging. Die Katzen, die sich selbst LichtClan nannten, lebten in Frieden unter der Führung von Farnstern, einer weisen und gütigen Kätzin, die jedes Leben achtete, vom Jungen bis zum Ältesten und bei den Streunern dafür bekannt war, freundlich und offen zu sein, solange man ihre Grenzen achtete. Es war eine ruhige Zeit für den Clan, der wuchs und gedieh. Doch nicht alle schätzten diese Ruhe.

Rabenmond war ein erfahrener Krieger, der die Grenzen lieber mit Blut statt höflichem Gerede markiert hätte. Er wollte kämpfen, er wollte siegen. Und er war nicht der einzige, der so dachte. Doch Rabenmond, der schon öfters versucht hatte, Farnstern mit Worten herauszufordern, wusste, dass der größere Teil des Clans hinter ihr stand. Er trainierte heimlich mit seinen Anhängern, brachte die stärksten Krieger auf seine Seite. Viele wollten Blut und Rabenmond versprach es ihnen, würden sie sich nur auf seine Seite stellen.

Der LichtClan hatte schon lange keine großen Kämpfe mehr kämpfen müssen. Füchse, und ab und zu vielleicht ein Dachs waren ihre größten Probleme, nichts, was viel Mühe gemacht hätte. Und so waren sie alles andere als vorbereitet, als Rabenmond mit seinen Anhängern angriff, mitten in der Nacht, während die anderen noch schliefen. Und obwohl sie weit in der Unterzahl waren, war de Kampf ausgeglichen, sie hatten den Überraschungsmoment, waren besser Trainiert und im Gegensatz zu den anderen LichtClankatzen wussten sie, wer auf welcher Seite war.

Der Kampf zog sich bis zum Morgengrauen, doch als die Sonne aufging, rief Rabenmond seine Katzen zurück und forderte Farnstern auf, sich ihm zu stellen, so dass der Kampf entscheiden sollte, wer der bessere Anführer war. Farnstern, die ihren Clan nicht weiter leiden sehen wollte, willigte ein, auch wenn sie wusste, dass sie in diesem Kampf kaum Chancen hatte. Doch sie hatte etwas, was Rabenmond nicht hatte: Der SternenClan stand hinter ihr. Und so kam es, dass die Ahnen mit vereinten Kräften das erste Mal einem Anführer neun Leben gaben, damit sie den Kampf überstehen konnte.

Farnstern besiegte Rabenmond und verbannte ihn zusammen mit seinen Anhängern. Sie verschwanden und der LichtClan sah lange nichts von ihnen. Doch der SternenClan war nicht die einzige Macht, die Katzen unterstützte. Es gab noch andere Ahnen, finstere Seelen, die in ihrem Leben einen Pfad aus Blut und Tod hinterlassen hatten, und genau wie Rabenmnd sehnten auch sie sich nach Rache, Rache, die sie nun durch die Krallen lebender Katzen ausführen wollten. Und so gaben sie den Verbannten Fähigkeiten, die noch nie eine Katze besessen hatte. Sie stahlen Seelen andere Tiere und gaben sie den Katzen, erzählte man sich. Und als sie wieder angriffen, konnte der LichtClan nicht siegen. Rabenmond und seine Anhänger, die sich selbst den Namen SchattenClan gegeben hatten, griffen nicht als Katzen an, sondern als Tiger, Löwen, Wölfe... Es war ein leichtes für sie, den LichtClan zu vernichten. Viele konnten in die Berge flüchten, doch mindestens genau so viele starben.

Auf der Suche nach einen Unterschlupf fand Farnstern eine Höhle mit einem Stein, der durch ein Loch in der Decke vom Vollmond beschienen wurde und wie tausend Sterne leuchtete. Trotz der Helligkeit schliefen sie und der Rest ihres Clans schnell ein. Doch in dieser Nacht fanden Farnstern und der Heiler, der den Kampf auch überlebt hatte, sich im SternenClan wieder. Gebt nicht auf, wurde ihnen gesagt. Vertraut uns. Der finstere Wald ist nicht der einzige, der seine Krieger stärker machen kann.

Als sie am nächsten Morgen erwachten, fiel den Katzen zunächst nicht seltsames auf. Doch als sie begannen, zu nach Beute zu suchen und einen guten Platz für ein Lager zu sehen, offenbarte sich, dass der SternenClan die Wahrheit gesagt hatte. Alle hatten sie Fähigkeiten bekommen, konnten Dinge, die sonst keine Katzen konnten. Unsichtbar werden. Eine Katze mit einem Schlag meterweit schleudern. Schneller als der Wind laufen. Jeder schien eine andere Fähigkeit erhalten zu haben. Farnstern wartete noch einige Tage, dann startete sie den Gegenangriff.

Keiner der beiden Clans konnte den Kampf für sich entscheiden. Rabenmond starb, ebenso Farnstern. Und irgendwann gab es keinen Fleck mehr, den der Kampf noch mit Blut hätte beschmutzen können. Und die wenigen Katzen, die noch übrig waren, beschlossen, das Frieden einkehren sollte.

Sie teilten das frühere LichtClan Territorium auf und beschlossen, sich jeden Vollmond auf einer Lichtung zu treffen, die genau auf der Grenze liegt. Neue Anführer wurden ernannt, der LichtClan teilte das Wissen um den Mondstein mit dem SchattenClan, wo beide Anführer vom SternenClan neun Leben erhielten.

Blattwechsel vergangen. Die Clans lebten in Frieden, auch wenn ein gewisses Misstrauen bestehen blieb. Katzen wurden geboren und starben, doch die Gaben, wie man die Fähigkeiten nannte, blieben. Sie wurden schwächer, konnten nur noch begrenzt genutzt werden. Doch sie waren da und begleiteten die Katzen durch schwere Zeiten. Vermischten sich, als Katzen, ob aus Liebe oder anderen Gründen, den Clan wechselten, so dass man irgendwann nur noch aus Geschichten wusste, was wo seinen Ursprung hatte.

Heute leben der SchattenClan und der LichtClan in Frieden. Doch wird dies so bleiben?
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